Informationen für Patienten

Kopfschmerz-Typen & Behandlungsansätze

Krankheitsbilder

Die Diagnose ist entscheidend, um Zugang zu einer Therapie zu erhalten. Gerade bei chronischen Formen handelt es sich um gemischte Kopfschmerzdiagnosen.

Global_Migraine_Hormonelle_Migräne

Episodische Migräne

Die Schmerzen treten zwei Tage vor und drei Tage nach dem ersten Tag der Menstruation auf. Sie ist stärker und dauert länger als Migräne im Zusammenhang mit dem weiblichen Hormonzyklus.
Global_Migraine_chronische_Migräne

Chronische Migräne

In den meisten Fällen treten die Schmerzen an den Schläfen und/oder im Schläfenmuskel und/oder im Kiefer auf. Gefühl, als würde der Kopf implodieren, und/oder Abnutzung der Zähne.
Global_Migraine_Suprabrachiale Neuralgie

Zervikozephalie

Zervikozephalie ist eine Form von Kopfschmerz, die ihren Ursprung in der Halswirbelsäule und der Nackenmuskulatur hat und häufig vom Nacken bis in Stirn oder Augen ausstrahlt. Typisch sind Nackenverspannungen, eingeschränkte Beweglichkeit sowie eine Verstärkung der Beschwerden durch Fehlhaltungen oder Belastungen der Halswirbelsäule.
Global_Migraine_Arnold-Neuralgie

Arnold-Neuralgie

Schmerzen im Hinterkopf, verursacht durch eine Reizung des Nervus occipitalis major. Kopfbewegungen können Schmerzen auslösen, da dieser Nerv leicht eingeklemmt werden kann.
Global_Migraine_Arzneimittelbedingte Kopfschmerzen

Medikamenteninduzierte Migräne

Verursacht durch einen schrecklichen Teufelskreis: Leiden – Medikamentenmissbrauch – Verschlimmerung der Erkrankung. Die zweithäufigste Form von Kopfschmerzen.
Global_Migraine_Spannungskopfschmerzen_01

Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen zählen zu den häufigsten Kopfschmerzformen und äußern sich meist als dumpfer, drückender Schmerz im Stirn-, Schläfen- oder Nackenbereich. Auslöser sind häufig Stress, Muskelverspannungen, Schlafmangel oder langanhaltende Fehlhaltungen.
Global_Migraine_Cluster_Kopfschmerzen

Cluster-Kopfschmerz

Die Schmerzen haben einen genau definierten Ausgangspunkt: an den Schläfen oder im inneren Bereich der Augenbraue/ der Augenhöhle. Sie treten zwei- bis dreimal täglich auf. Männer im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, die rauchen, sind das typische Profil der Betroffenen dieser Erkrankung.

Migräne Fakten

Hinter dem Schmerz stecken Fakten

Migräne ist keine einfache Diagnose - sie ist eine komplexe neurologische Erkrankung.

4- 0
Stunden dauert ein Migräneanfall
4 - 0
Jahre vergehen zwischen dem ersten Arztbesuch und der Diagnose
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Prozent der Bevölkerung leiden an Migräne
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Migräne lässt sich in der medizinischen Bildgebung nicht darstellen
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Jeder vierte Haushalt ist von Migräne betroffen
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Jedes zwanzigste Kind leidet unter Migräne

Echte Stimmen, echte Geschichten

Jede geteilte Erfahrung hilft um Kopfschmerzdiagnosen und effektive Behandlungen schneller zu identifizieren!

Häufig gestellte Fragen

FAQ

Hier finden Patienten Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Migräne und Kopfschmerzen.

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die mäßige bis starke Kopfschmerzattacken verursacht, oft begleitet von Symptomen wie Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit.

Viele Migränepatienten leiden gleichzeitig unter mehr als einer Art von Kopfschmerzen. Eine genaue Diagnose erfordert eine ärztliche Untersuchung, die auf Ihren Symptomen, der Häufigkeit der Anfälle und Ihrer Krankengeschichte basiert.

Wenden Sie sich zunächst an Ihren Hausarzt. Wenn die vorgeschlagenen Maßnahmen keine Linderung bringen, bitten Sie um eine Überweisung an einen Kopfschmerzspezialisten. Zögern Sie nicht, eine Zweitmeinung einzuholen, da die Behandlungsansätze von Spezialist zu Spezialist variieren können.

Die Ursachen von Migräne sind nicht genau bekannt. Manche Patienten beschreiben Auslöser für Anfälle wie Stress, Hormone, Schlafmangel oder bestimmte Lebensmittel. Das Vermeiden von Auslösern kann helfen, trägt jedoch nicht bei allen Patienten zur Verringerung der Anfälle bei.

Es gibt Akutbehandlungen, Basistherapien, nichtmedikamentöse Ansätze und in bestimmten Fällen Techniken der Neuromodulation.

Migräne ist heute nicht heilbar, aber durch eine geeignete Behandlung lassen sich Häufigkeit und Intensität der Anfälle deutlich reduzieren.

Wenn die Kopfschmerzen plötzlich auftreten, sich von Ihren üblichen Schmerzen unterscheiden oder mit ungewöhnlichen neurologischen Symptomen einhergehen.

Ja, es besteht eine genetische Veranlagung. Migräne tritt häufiger bei Menschen auf, in deren Familie bereits Fälle bekannt sind.

Ja, regelmäßiger Schlaf, körperliche Aktivität, eine ausgewogene Ernährung und Stressbewältigung reduzieren oft die Anfälle.

Die Symptome können von Person zu Person variieren und sich mit anderen Kopfschmerzen überschneiden, weshalb eine gründliche und, falls erforderlich, interdisziplinäre Untersuchung wichtig ist.

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